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Die Gaben des Avatars: Wahrheit und Gnade

Aktualisiert: 14. Juli 2022

(Aus Ashas Vortrag während des Sonntagsgottesdienstes in Ananda Sangha in Palo Alto, Kalifornien, am 31. Januar 2021).


Englisches Original




Heute geht es um das Mysterium des Avatars, und es zu erklären, übersteigt natürlich bei weitem meine Fähigkeiten.


Die meisten Menschen auf der Welt verstehen die Avatare nicht. Sie haben keinen Respekt für diese Idee, und das sollte nicht überraschen, denn sie stellt die vertraute Welt der physischen Sinne auf den Kopf.


Obwohl Paramhansa Yogananda und Swami Kriyananda auf großartige Weise erklärt haben, was ein Avatar ist, besteht weiterhin das Problem, dass dies mit dem rationalen Verstand nicht wirklich zu begreifen ist.


Im Johannes-Evangelium heißt es: "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." (Johannes 1,14)


Der Schlüssel zum Verständnis von Avataren ist die Gnade. Denn wir können diese großen Weltenretter erst dadurch wirklich verstehen, dass wir eine innere mystische Offenbarung haben, die das Unbegreifliche für uns real werden lässt.


Und wenn wir die Bedeutung des Avatars verstanden haben, müssen wir uns außerdem klar machen, dass jeder Avatar mit seiner eigenen Truppe kommt.


In einem sehr tiefen und realen Sinn betrachte ich mich als Teil der Truppe, die mit Paramhansa Yogananda gekommen ist. Genauer gesagt bin ich mit Swami Kriyananda gekommen, der sein eigenes Team hat, das ihn begleitet, wann immer er geboren wird, um dem Meister bei seiner Mission zu helfen.


Ich erinnere mich, wie ich im Spaß zu Swamiji gesagt habe: "Wenn du das nächste Mal inkarnierst, werde ich wohl wieder dabei sein- und könnten wir dann vielleicht ein höheres Zeitalter wählen? Müssen wir immer kommen, wenn der Planet in so einer chaotischen Übergangsphase steckt, in der nichts an dieser Welt zu unserer Geisteshaltung passt? Sollen wir nicht einfach auf ein höheres Zeitalter warten?"

Swamis Antwort war interessant. "Erstens", sagte er, "egal wie hoch das Zeitalter ist, es bleibt die materielle Ebene. Es ist keine Gott-Verwirklichung."


Man sagt, die Astralwelt sei ein angenehmer Ort - ich stelle sie mir gerne wie einen Urlaub auf Hawaii vor. Aber wenn man in der Astralwelt geboren wird oder während des höchsten Zeitalters in diese Welt zurückkehrt, ist das Problem, dass der Anreiz, Gott zu finden, kleiner wird, einfach weil die Atmosphäre so schön und komfortabel ist.


Welchen Unterschied macht es also am Ende, wo oder wann wir geboren werden? Wir würden uns vielleicht nicht aussuchen, in ein schwieriges Zeitalter geboren zu werden, aber wenn unser Ziel die Freiheit ist, warum sollten wir uns beschweren?


Swami meinte nur schulterzuckend: "Satya Yuga, Kali Yuga, das ist kein großer Unterschied. Es bleibt die materielle Ebene." Und was wir wollen, ist absolute Freiheit.


Ich lernte spirituelle Dinge zu einer Zeit kennen, als sich die westliche Welt für die östlichen Lehren öffnete und Meisters “Autobiographie eines Yogi” dabei die Vorreiterrolle spielte. Es war 1966, und die Autobiographie hat die Leben von Millionen verändert, denn fast jeder, der außerhalb des traditionellen Mainstreams nach spirituellem Verständnis sucht, stößt auf dieses Buch.


Als ich die Autobiographie in die Hand nahm, war ich Puristin. Eigentlich war ich eine Nervensäge, aber "Puristin" ist ein schöneres Wort. Jedenfalls war ich Puristin gemäß meinem sehr engen Verständnis von Spiritualität, und das beinhaltete viele merkwürdige Dinge, wie zum Beispiel, dass ich jahrelang keinen Zucker mehr gegessen hatte und es mir das Gefühl gab, ich stünde kurz vor der Erleuchtung.


Ich schweife für einen Moment ab. Swamiji hat mir dieses spezielle Missverständnis schon sehr früh ausgetrieben, während meines ersten Sommers in Ananda Village, Nevada City, 1971.


Wir lebten in dieser sehr isolierten ländlichen Gemeinschaft, und wann immer wir in die Stadt fuhren, nutzten wir die unglaublichen Möglichkeiten dort. Ich war kaum 6 Wochen in Ananda, als ich mit Swamiji und vielleicht einem Dutzend Leuten von Ananda das erste Mal in die Stadt fuhr, und ein großer Teil des Rituals bestand darin, dass wir alle unter Swamijis Führung in die Eisdiele der Swensens gingen und Eisbecher aßen. Oder besser gesagt, die anderen aßen Eis, denn ich war Puristin und aß nie Zucker.


Da saßen wir also alle an einem langen Tisch im Swensen's, und Swami saß an einem Ende und ich am anderen, so dass ich alle sehen konnte, ihn eingeschlossen, und alle waren total begeistert von dem Eis. Sie unterhielten sich über die verschiedenen Sorten, und als die Becher kamen, reichten sie sie herum, und die Leute angelten mit langen Löffeln über den Tisch, um zu probieren. Derweil hockte ich an meinem Platz und hatte ein Glas Wasser bestellt, ohne Eis, bitte, und ich nippte die ganze Zeit an diesem Wasserglas während sie sich amüsierten. Und ich bin sicher, es war zu meinem Besten, dass sie ihr Eis so überschwänglich genossen, während ich an meinem Wasser nippte. Denn, Gott sei’s gedankt, mir dämmerte langsam, dass ich diejenige war, die irgendwie daneben lag.


Als ich Swamiji mit diesen engelsgleichen Seelen beobachtete, die so viel Spaß beim Eisessen hatten, während ich mich dagegen sperrte, wurde mir klar, dass ich diejenige war, die irgendwie falsch lag, und so begann ich, die starren Mauern einzureißen, die ich so sorgfältig errichtet hatte.


Und natürlich bin ich vom Thema des Avatars abgeschweift, aber es gibt einen Zusammenhang, und ich werde in Kürze darauf zurückkommen.


Swamiji war für mich immer eine lebendige Manifestation davon, wir Meister war. Vor allem, weil Swamiji so vollkommen begeisterungsfähig war. Am Ende seines Lebens sagte er, dass das hervorstechende Merkmal seines Wesens immer Enthusiasmus gewesen sei.

Die Art und Weise, wie er Ananda aufgebaut hat, und der Grund, warum er so viele von uns anzog, um ihm dabei zu helfen, war, dass er so enthusiastisch war. Er war begeistert davon, den Menschen zu dienen, er brannte für die Göttliche Mutter und war enthusiastisch darüber, mit uns zusammen Schüler zu sein, und begeistert von den wunderbaren Lehren des Meisters.


Er brauchte wirklich nichts anderes zu tun, denn er strahlte so viel Enthusiasmus aus und das war so anziehend, dass man einfach Teil davon sein wollte.


Die Autobiographie eines Yogi hat dieselbe wunderbare Qualität von Enthusiasmus. Sie ist erfüllt von Meisters Brennen für die Freude daran, Gott sein Leben zu widmen, für die Begegnungen mit Heiligen, für die Hingabe an den Guru und für die vielen erstaunlichen Wege, auf denen sich das Göttliche in dieser Welt manifestiert.


Etwa zu der Zeit, als ich die östlichen Lehren entdeckte, habe ich auch versucht, die Autobiographie eines Yogi zu lesen. Aber dann kam ich zu Seite zehn, wo Lahiri Mahasaya sich in einem Weizenfeld materialisiert, um Yoganandas Vater zu helfen, bestimmte spirituelle Prinzipien zu verstehen. Und als überzeugte Puristin dachte ich: "Wir sind nicht an Phänomenen interessiert! Wir sind nur an den reinen Lehren des Vedanta interessiert." Also schloss ich das Buch und legte es weg.


Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die diesen Gedanken hatte. Denn der Meister sagt dem Leser gleich zu Beginn: "Diese Welt ist nicht das, was sie für unsere physischen Sinne zu sein scheint." Und er will uns damit sagen, dass es ein viel mächtigeres, schöneres Potenzial für uns alle gibt.


Aber es war zu viel für mich, und ich habe es weggelegt. Ein paar Jahre später traf ich dann Swamiji, und er vermittelte mir intuitiv, dass er das hatte, was ich wollte.


Ich hätte nicht sagen können, was ich überhaupt wollte, aber in dem Moment, als ich ihn zum ersten Mal sah, wusste ich, dass er es hatte. Und weil er Schüler von Paramhansa Yogananda war und weil es sein Leben verändert hatte, die “Autobiographie eines Yogi” zu lesen, nahm ich sie wieder aus dem Regal und versuchte es noch einmal. Und diesmal gab es absolut keinen Widerstand, und ich konnte nicht verstehen, warum ich sie nicht schon beim ersten Mal von vorne bis hinten gelesen hatte.





Aber der Unterschied war, dass ich nun Gnade empfangen hatte. Es war nicht so, als hätte ich es sorgfältig durchdacht oder mit meinem rationalen Verstand analysiert, um die Chancen für das Eintreten von Wundern abzuwägen. Nichts von alledem - es war schlicht und einfach so, dass mir die Gnade zuteil wurde, zu verstehen, was mir da angeboten wurde.


Ich war eine bestimmte Art von Mensch mit ganz bestimmten Ansichten, und plötzlich öffnete einer aus Meisters Team ein riesiges Fenster in meinem Herzen. Und die Worte des Meisters konnten mich nicht erreichen, bis er einen seiner Mitstreiter schickte und mir auf eine andere Art und Weise und in einer anderen Schwingung vorschlug, dass ich es vielleicht noch einmal überdenken sollte. Und das ist das Geheimnis des Avatars.


Wenn wir die Geschichte der Zivilisation betrachten, wer sind die Menschen, deren Namen jeder auf dem Planeten kennt? Krishna, Jesus und Buddha.


Ich könnte noch andere Avatare nennen, aber diese drei machen ganz klar, was ich meine.


An wie viele der Wissenschaftler, Könige und sich abmühenden Politiker von vor 25 oder 50 Jahren, die glaubten, die Welt zu beherrschen, erinnern wir uns heute noch?


Jesus lebte vor 2000 Jahren. Buddha lebte vor etwa 2400 Jahren. Und Krishna soll vor 5000 Jahren gelebt haben. Und doch kennen wir ihre Namen, und das Leben vieler, vieler Menschen wurde dadurch verändert und geprägt, dass diese großen Seelen gelebt haben.


Wahrheit und Gnade. Welche Kraft diese Konzepte haben.


Wahrheit ist einfach das, was ist. Sie ist weder eine Meinung noch ein Dogma oder eine Religion. Sie ist keine Ethnie oder Kultur. Kulturen, Ethnien, Sprachen und Dogmen entwickeln sich um die Wahrheit herum, aber sie sind nur menschliche Zuschreibungen, während die Wahrheit einfach das ist, was ist.


In der indischen Tradition wird sie “Sanaatan Dharma” genannt, und eine der Übersetzungen dieses Begriffs lautet "die ewige Religion" oder "die ewige Wahrheit". Aber das ist etwas irreführend, und die beste Definition, die mir einfällt, ist noch einfacher: "Das, was ist".


Wie viel Leid entsteht dadurch, , dass wir uns auflehnen, dass wir nicht wahrnehmen oder akzeptieren wollen, oder weil wir uns eine Decke über den Kopf ziehen, damit wir uns nicht mit dem, was ist, auseinandersetzen müssen.


Und das ist der Punkt, an dem Wahrheit und Gnade so segensreiche Begleiter sind.


Wir sind froh, dass Gott, wenn das Göttliche auf die Erde kommt, einen Avatar schickt, um uns Seine Gnade zu schenken, und Er Sein Team mitbringt, damit auch wir mithelfen können Seine Gnade und Wahrheit zu teilen. Denn die Gnade ist es, die uns die Fähigkeit gibt, das, was ist, zu erkennen und anzunehmen.


Denkt nur, wie viel Energie wir in unserem Leben verschwenden, wenn wir versuchen, das, was ist, zu vermeiden - in der Hoffnung, dass wir unser Leben trotzdem schon irgendwie richtig hinbekommen, oder die Umstände irgendwie hinbiegen können, oder indem wir Gott lange und tief genug anflehen, damit Er die Umstände auf wundersame Weise für uns verändert.


Swami hat oft und nachdrücklich darüber gesprochen, dass der erste Schritt, um überhaupt etwas Lohnenswertes zu erreichen, darin besteht, zu fragen: "Womit haben wir es eigentlich zu tun?"


Immer wenn Swamiji mir zu Anfang meines spirituellen Lebens etwas auftrug, das ich aber nicht umsetzen konnte, tat ich dennoch so, als würde ich es tun, weil ich das nicht akzeptieren konnte, was war, nämlich, dass ich nicht gut und nicht stark genug war zu tun, worum er mich gebeten hatte.


Ich hatte Angst davor, was er von mir denken könnte, wenn ich ihm offen sagen würde, dass ich nicht tat, was er erbeten hatte. Also habe ich so getan, als ob. Und zum Glück hat er dieser Haltung schon sehr früh ein Ende gesetzt.


In einem bemerkenswerten Moment meines Lebens gab Swamiji mir einige völlig angemessene Anweisungen, die ich einfach nicht ausführen konnte. Und als die Situation schließlich so verworren wurde, dass sie sich für uns beide in einen Albtraum verwandelte, lächelte er ganz süß und sagte: "Mich hast du nie getäuscht."


Swami hatte keine Schwierigkeiten, das, was ist, zu erkennen. In vielerlei Hinsicht, glaube ich, war das seine hervorstechendste Eigenschaft - seine absolute Furchtlosigkeit, sich dem zu stellen, was ist. Und für mich fing damit an, dass ich lernte, dies auch zu tun.


Später, wenn er mich in eine bestimmte Richtung lenkte und ich es einfach nicht konnte, habe ich gesagt: "Ich muss ehrlich zu Ihnen sein. Ich denke, es war ein guter Rat, aber ich tue es nicht, und ich kann es nicht."


Ich glaube, er hat nicht einmal Luft geholt. "Soviel zur Theorie", sagte er. "Kümmern wir uns um die Realität."

Wenn etwas wahr ist und man es klar wahrnehmen und entsprechend handeln kann, dann erkennt man, dass es eine Gnade gibt, die ins Spiel kommt. Und das ist, was uns rettet. Das ist, was uns den Mut gibt.



Erster Ostergottesdienst mit Yogananda
Erster Ostergottesdienst.

Gnade ist ein Geheimnis. Gnade gibt uns die Möglichkeit zu erkennen, dass das Göttliche herabgestiegen ist. Und Gnade kommt nicht nur in den leuchtenden Formen von Jesus Christus und Krishna und Babaji und Paramhansa Yogananda.


Das Göttliche kommt in diesen konkreten menschlichen Formen herab, und wie Swami betonte, leben sie unter uns und unterliegen denselben Naturgesetzen wie wir. Und durch das Beispiel und die lebendige Gegenwart der Meister kommt die Gnade bis hinunter in unsere kleinen Gemüter und Herzen.


Deshalb erinnern wir uns so liebevoll an Buddha und Krishna und Jesus - weil sie sind uns nicht fern. Tatsächlich sind sie uns so nah, wie wir es wollen.


Meister sagte zu Swami: "Ich kenne jeden einzelnen Gedanken, den jeder von euch denkt." Und als ich das zum ersten Mal gehört habe, meinte ich zu ihm: "Stimmt das jetzt immer noch?" Er schaute mich überrascht an, als wollte er sagen: "Seit wann bist Du hier??" Und antwortete dann: "Natürlich."


Das hat mich sehr beeindruckt - nicht nur, weil es stimmte, sondern auch, weil es für ihn so offensichtlich war.


Das sind die Mannschaften, die das Göttliche schickt, wenn ein Avatar kommt. Jesus hatte seine Jünger, und jeder Meister bringt eine bestimmte Gruppe von Seelen mit, die seit vielen Leben mit ihm im Einklang sind und deren Erlösung darin besteht, seine Mission weiterzuführen. Und dazu gehören wir alle, die wir hier sind.


Ich erinnere mich, wie ich in der Dämmerung dasaß und ein Bild von Meister betrachtete, und wie mir ganz klar wurde: "Für diese Stunde bin ich geboren." Ich wurde geboren, um dieser Mission zu dienen, denn ich bin Teil dieser Mannschaft.


Und zum Team eines Avatars zu gehören, ist nicht vergleichbar damit, sich in der Welt um eine bestimmte Aufgabe zu bemühen - "Ich bewerbe mich mit ganz vielen anderen und vielleicht werde ich ja ausgewählt." Ganz und gar nicht - Gott erwählt diejenigen aus jeder Ethnie und Nation, die sich in tiefer Liebe für Ihn entscheiden, wie es im Festival des Lichts heißt.


Dieser Gedanke war so befreiend - ja, das ist eine außerordentliche, besondere Ehre. Aber es ist eine Ehre, die mir gegeben wurde, weil ich mich darum bemüht habe, und deshalb musste ich nicht erst warten, bis sie zu mir kommt.


Und das ist die Gnade in all dem. Das ist die Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass Gott diejenigen auserwählt, die sich für Ihn entscheiden. Und es ist Gnade, dass ich überhaupt den Gedanken hatte, mich für Ihn zu entscheiden. Und es ist nicht möglich dem auch nur den geringsten rationalen Sinn abzugewinnen.


Ich kann es nicht anders erklären, als mich an das Gleichnis von Jesus zu erinnern: "Zwei arbeiten auf dem Feld, und einer ist auserwählt, der andere nicht." Ich weiß nicht, warum all die Menschen, die ich kannte, bevor ich nach Ananda kam, und all die, die ich jeden Tag im Supermarkt sehe, nicht so begeistert sind wie ich, Teil von Meisters Team, von Swamis Mannschaft und vom Leben in Anandas sein zu können.


Aber ich weiß, dass Wahrheit und Gnade in die Welt gekommen sind und dass ich das bemerkt habe. Denn mein Leben wurde geformt durch Swamiji und Ananda und Meister. Aber ich habe mich auch sehr intensiv mit dem Neuen Testament und dem Leben Christi beschäftigt, und ich habe Menschen kennengelernt, deren Leben die Bibel ist.


Ich war zutiefst bewegt von einer jungen Frau, die ich in einem Café irgendwo im Nordwesten gesehen habe. Sie trug ein Tank-Top und hatte ein Wort in mindestens drei Zentimeter großen Buchstaben quer über den Rücken tätowiert: "Erlöst". Man kann darüber streiten, ob das geschmackvoll ist, aber ich habe mit ihr gefühlt und gedacht: "Oh je, was muss sie in ihrem Leben durchgemacht haben, dass sie es sich auf den Rücken hat tätowieren lassen, als die Gnade zu ihr kam."


Wer könnte das erklären? Und doch können wir alle uns dafür entscheiden, oder zumindest unser Herz dafür öffnen. Denn Gott kommt tatsächlich, und Er ist so nah, und es liegt einzig an uns, ob wir davonlaufen oder ins Licht gehen.


Gott segne euch.



 

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