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Meditieren, um Gott zu gefallen, nicht sich selbst

Aktualisiert: 21. Juli 2022

"Die Menschen haben eine sehr verzerrte Vorstellung davon, worum es auf dem Pfad geht. Visionen und Phänomene sind nicht wichtig. Was zählt, ist die vollständige Selbsthingabe an Gott. Man muss in Seiner Liebe aufgehen."


-Paramhansa Yogananda




Spiritueller Fortschritt sollte natürlich sein, nicht erzwungen – wie ein wachsender Baum, nicht wie der frenetische Kampf kleiner Schauspieler um Ruhm.


Eine wichtige Regel im Leben lautet: Sei geduldig. Diese Regel ist für die Meditation doppelt wichtig, denn während der allgemeine Rat geduldig zu sein uns Hoffnung gibt, in der Meditation inneren Frieden zu finden, wird diese Hoffnung zunichte gemacht, wenn wir auf die Meditation selbst Einstellungen anwenden, die wir im "Hamsterrad" entwickelt haben.


Um Gott zu finden, ist es besser, ein Langstreckenläufer zu sein als ein Sprinter. Die meditativen Bemühungen von heute müssen morgen erneuert werden, und übermorgen erneut, und überübermorgen auch, und so weiter, solange es dauert, bis wir das Bewusstsein des Ewigen Jetzt erlangt haben.


Deine Herangehensweise an die Meditation sollte nicht so leistungsorientiert sein, dass du am Ende geistig ganz verkrampft bist. Yogananda, der meinen eigenen Hang zur Ungeduld bemerkte, sagte einmal zu mir: "Das Prinzip des Karma-Yoga gilt auch für meditatives Handeln. Meditiere, um Gott zu erfreuen. Meditiere nicht mit dem Wunsch nach den Früchten deiner Meditationen. Es ist am besten, am Anfang die Entspannung zu betonen."


Was er natürlich meinte, war: Begehre nicht die Früchte, die dein Ego nähren. Denn es ist das Ego, welches Ungeduld spürt, nicht die Seele. Geduld ist der schnellste Weg zu Gott, denn sie entwickelt Seelenbewusstsein.


Je mehr du Ruhe suchst als Ergebnis deines Tuns und nicht im Prozess des Handelns selbst, desto ruheloser wirst du. Der Frieden wartet nicht hinter dem nächsten Hügel auf dich. Er ist auch nicht etwas, das man konstruiert wie ein Gebäude. Er muss Teil des kreativen Prozesses selbst sein.


Wenn du lernst, auch inmitten von Aktivität zur Ruhe zu kommen, wirst du dich besser entspannen können, wenn du dich zum Meditieren hinsetzt. Wie Paramhansa Yogananda es ausdrückte: "Sei ruhig aktiv und aktiv ruhig".


Hier findest du das Original: Link


 






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