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5 Wege, um Konzentration in der Meditation zu entwickeln

"Der Geist muss in der Meditation so vollkommen still sein, dass kein einziger Gedanke in ihn eindringt. Gott, die subtilste Wirklichkeit, kann nur in völliger Stille wahrgenommen werden."

-Swami Kriyananda


1. Übung macht den Meister

Vollkommener Frieden erfordert vollkommene Stille des Geistes, so wie die Oberfläche eines Bergsees völlige Ruhe braucht, um den Himmel widerzuspiegeln. Nur in tiefer Konzentration kannst du die verborgenen Tiefen deiner spirituellen Natur entdecken. Glücklicherweise ist die Konzentration wie ein Muskel - je mehr du sie trainierst, desto stärker wird sie. Um deine Konzentrationsfähigkeit zu steigern, bemühe dich, jede Meditation tiefer zu machen als die vorhergehende. Wenn du mit dieser Art von Intensität meditierst, wirst du feststellen, dass dir deine Praxis enorm hilft.

2. Geduld

Da die Konzentration so wichtig ist, sind die Menschen manchmal entmutigt, weil sie nicht in der Lage sind, ihren Geist in der Meditation ruhig zu halten. Wir müssen uns jedoch darüber im Klaren sein, dass die vollständige Beruhigung des Geistes das Ziel der Meditation ist und nicht etwas, das wir notwendigerweise sofort erleben werden. Wir sollten uns nicht wundern, wenn wir anfangs ein Gefühl der Unruhe oder Aufsässigkeit verspüren. Unser Geist wird jedoch lernen, sich zu benehmen - so wie es Kinder tun - sobald er merkt, dass wir es ernst meinen.

3. Tue etwas Erhebendes

Paramhansa Yogananda sagte, dass die meisten Menschen alles nur halbherzig tun und nur ein Zehntel ihrer Konzentration einsetzen. Um in der Meditation erfolgreich zu sein, ist es unerlässlich, dass wir uns mit unserer vollen Aufmerksamkeit konzentrieren, sonst werden unsere Bemühungen mechanisch, diffus und kraftlos sein. Spirituelles Bewusstsein hängt von zwei Dingen ab: von der Menge an Energie und davon, wie diese Energie fokussiert wird. Du kannst dein Energieniveau und deine Konzentration erhöhen, indem du die Aufmerksamkeit deines Geistes durch Praktiken wie Chanten, Gebet, Yogastellungen, Atemübungen und die Energieübungen lenkst.

4. Vorübergehende Amnesie

Versuche, alle Erinnerungen und Pläne für die Zukunft aus deinem Geist zu verbannen. Um deine Konzentration zu schützen, musst du zunächst deine Reaktion auf äußere Reize kontrollieren. Mit ein wenig Körperdisziplin zu Beginn der Meditation und der festen Entschlossenheit, sich nicht zu bewegen oder herumzuzappeln, werden die Ansprüche deines Körpers schwächer werden. Schon nach fünf Minuten dieser Disziplin wird es dir leicht fallen, über einen längeren Zeitraum zu sitzen, ohne sich bewegen zu wollen. Sage deinem Geist in dem Moment, in dem du dich auf deinem Sitz niederlässt, um zu meditieren, fest: "Dies ist meine Zeit zum Meditieren." Wenn unruhige Gedanken beharrlich versuchen, deine Aufmerksamkeit zu erregen, versichere ihnen: "Wir werden diese Dinge später besprechen!"

5. Entspanne dich

Die meisten Schwierigkeiten, die bei der Meditation auftreten, sind auf körperliche Anspannung zurückzuführen. Sobald die Anspannung durch die Praxis der Tiefenentspannung beseitigt ist, wird die Meditation selbst immer angenehmer.

Tiefe Konzentrationszustände sind nur möglich, wenn unsere Lebenskraft verinnerlicht ist, denn der Geist folgt der Richtung des Pranaflusses im Körper. Wenn die Energie nach außen fließt, geht auch unsere Aufmerksamkeit nach außen, während die Umkehrung den Geist verinnerlicht.

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